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Sexualität gestalten - Entscheidungen treffen!

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The New Atlantis - Special Report
Lawrence S. Mayer, M.B., M.S., Ph.D. Paul R. McHugh, M.D.
Veröffentlicht: Sommer 2016
Report in Englisch: http://www.thenewatlantis.com/publications/number-50-fall-2016
Dort finden Sie Links zu folgenden Sprache: Spanisch, Deutsch, Arabisch und Russisch (wird ständig ergänzt, Stand April17)

Wer sind die Autoren:
Hauptautor ist Lawrence S. Mayer, M.B., M.S., Ph.D., langjähriger Medizin- und Psychiatrieforscher, Epidemiologe und Biometriker. Mayer war an zahlreichen US-amerikanischen Universitäten als Professor tätig (u.a. an der Mayo Clinic).
Der zweite Autor, Paul R. McHugh, M.D., ist Professor em. für Psychiatrie an der Johns Hopkins Universität in Baltimore/USA. McHugh wurde bekannt, als er nach Durchführung einer Studie 1979 die Gender Klinik an der Johns Hopkins Medical School schloss. Die Klinik hatte „Geschlechtsneuzuweisungen“ bei Patienten mit transgender Problematik vorgenommen und „geschlechtsumwandelnde“ Operationen durchgeführt. Die Studie hatte aber ergeben, dass auch nach den chirurgischen Eingriffen die Patienten im Wesentlichen dieselben Probleme mit ihren Beziehungen, ihrer Arbeit und ihren Gefühlen hatten wie zuvor. „Die Hoffnung, dass sie ihre emotionalen Probleme jetzt hinter sich lassen und seelisch aufblühen könnten, hatte sich nicht erfüllt.“ 

Ziel dieses Reports?
Der Bericht ist - so erklären die Wissenschafter - in sich keine Studie, sondern "ein wissenschaftlicher Überblick über die Literatur". Er informiert darüber, was sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt wissenschaftlich belegen lässt und was nicht. Und er räumt mit manchem falschen Anspruch darüber auf, was als gesichert gelten kann.

Das heisst: Es gibt eine grosse Diskrepanz, zwischen dem, was die Schwulenbewegung in den Medien flächendeckend verbreitet und dem, was als wissenschaftlich gesicherten gilt. Das deckt sich gut mit eigenen Erfahrungen. Ich zitierte in einem Vortrag zu allen Hauptthemen Schwulenaktivisten (6x) Zudem waren zwei Zitate aus der Schwulenbewegung selber, 9 allgemeine Studien, 2 Umfragen, 10 zitierte Sexualwissenschafter, 4 x aus der Zeitung zitiert, 4 x die APA (Psychiater-, Psychologen-Vereinigung USA) und 4 staatl. Dokumente, 0 x Bibel. Dagegen reicht es, wenn der Leiter von Pink Cross sagt: "Jeder seriöse Wissenschaftler stützt heutzutage die Annahme, dass Homosexualität höchstwahrscheinlich angeboren ist." Und im gleichen Interview folgert er: Das Rolf Rietmann behaupte, dass es kein Schwulengen gebe, sei schlichtweg eine Anmassung.


Die beiden Wissenschafter möchten mit diesem Report eine wissenschaftliche Diskussion führen. Sie schreiben: "Gemäß dem Ansehen, den die Wissenschaft in unserer Gesellschaft genießt, profitieren führende Politiker, Meinungsmacher, medizinisches Personal und die Öffentlichkeit von gründlichen und unabhängigen Analysen wissenschaftlicher Erkenntnisse. Nicht selten besteht eine erhebliche Lücke zwischen der Sicherheit unserer Überzeugungen über bestimmte Fragen und dem, was wissenschaftlich gesichert ist."

Die Herausgeber von The New Atlantis sind überzeugt, dass bei sensiblen Themen wie denjenigen, die „Sexualität und Gender“ behandelt, die Forscher besonders in der Verantwortung stehen, ihre Erkenntnisse zutreffend darzustellen und dabei die vielfältige Komplexität der Informationen zu berücksichtigen sowie notwendige Vorbehalte und Nuancen zu formulieren.

Mayer schreibt: „Vor allem widme ich meine Arbeit an diesem Report der LGBT-Community, die im Vergleich zur Gesamtbevölkerung unter einer überproportional hohen Rate an psychischen Problemen leidet. Wir müssen Wege finden, ihr Leid zu lindern. Ich widme sie auch den Wissenschaftlern, die bei öffentlich kontrovers diskutierten Themen eine unvoreingenommene Forschung betreiben. Mögen sie in den politischen Wirbelstürmen niemals ihren Weg aus dem Auge verlieren.“ 
Es war das grosse Anliegen der Autoren: "Mit der Veröffentlichung von „Sexualität und Gender“ hofften die Herausgeber von The New Atlantis, eine breite Öffentlichkeit zu erreichen, und deshalb sollte der Bericht kostenlos und leicht zugänglich sein."

Was wurde hier verarbeitet?
"Die Veröffentlichung von „Sexualität und Gender“ erfolgt nach drei Jahren intensiver Beschäftigung mit der wissenschaftlichen Literatur und der Befragung von Experten aus dem Bereich der Biologie, der Psychologie und der Sozialwissenschaften." Es sind in diesen Bericht 500 wissenschaftliche Artikel und Studien eingeflossen. Das Werk hat 373 Fussnoten und damit können die Autoren ständig und überprüfbar belegen, woher ihre Daten sind und weshalb sie diese und nicht jene Schlussfolgerung ziehen.

"Bei der Veröffentlichung von Fachartikeln betreibt The New Atlantis eine intensive Recherche zur Überprüfung der Fakten und zieht, wie auch schon bei der Vorbereitung des Berichts, eine Reihe von Experten zu Rate.", schreiben die Autoren.


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Die beiden Wissenschafter haben auf die wichtigsten Fragen, die aus dem Report entstanden sind, geantwortet. Dieses Dokument finden Sie unter: http://www.thenewatlantis.com/docLib/20161020_TNA50DeutschFAQ.pdf
Sie weisen darauf hin, dass die Zusammenfassung gerade drei Seiten lang ist.
Zusammenfassung (http://www.thenewatlantis.com/docLib/20161012_TNA50ExecutiveSummaryDE.pdf),
Vorwort (http://www.thenewatlantis.com/docLib/20161012_TNA50PrefaceDE.pdf),
Abstrakte und Schlussfolgerungen (http://www.thenewatlantis.com/docLib/20161012_TNA50ConclusionDE.pdf) sind weniger als zehn Seiten. Sie können sich also schnell einen guten Überblick verschaffen.

Beim Verfassen dieses Berichts habe ich eine Reihe von Personen zu Rate gezogen, die bei der Danksagung nicht namentlich genannt werden möchten. Manche fürchteten aufgebrachte Reaktionen seitens militanterer Mitglieder der LGBT-Gemeinschaft; andere fürchteten aufgebrachte Reaktionen seitens der strengeren Mitglieder religiös-konservativer Gemeinschaften. Am schwersten wiegt jedoch, dass manche Repressalien an ihren eigenen Vorwort The New Atlantis ~ 3 Universitäten befürchteten, wenn sie so kontroverse Themen ansprechen, und das unabhängig vom Inhalt des Berichts — eine traurige Feststellung zur akademischen Freiheit.
Letzte Änderungen: 24.04.17